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Dipl. Psych. Claudia Ketteler
Psychologische Psychotherapeutin

"Wenn der Schock nicht nachlässt……"

Psychotherapeutische Behandlung bei traumatisierten Erwachsenen

Termin: 07.03.2018, 19.00 Uhr im VHS Haus , Adolph-Kolping-Platz/Ecke Lappenbrink

Bauchweh, Konzentrationsprobleme, Bluthochdruck: Traumatisierte Erwachsene haben häufig ungeklärte körperliche Beschwerden, wenn sie in die Praxis der Referentin kommen. "Unverarbeitete Traumata erhöhen den Stresshormon-Spiegel und führen zu diffusen Störungsbildern", weiß die Expertin vom PsychotherapeutInnen-Netzwerk Münster und Münsterland (PTN). In Ihrem zeigt sie, wie eine Psychotherapie traumatisierten Erwachsenen helfen kann. Ein Unfall, sexueller Missbrauch oder körperliche Misshandlung sind nur einige der Ursachen, die ein Trauma auslösen können. "Von einem Trauma ist die Rede, wenn ein Ereignis für jemanden so belastend war, dass normale Bewältigungsstrategien nicht mehr greifen", erklärt sie. Alpträume, Panikattacken, Zittern, Todesangst oder Erstarren sind Warnsignale, die jedoch nicht immer zugeordnet werden können. "Manchmal leiden Betroffene jahrelang unter solchen Symptomen, bevor sie den Weg in die Psychotherapie finden." Hinzu kommt, dass traumatisierte Menschen das auslösende Ereignis häufig von ihrer Gefühlswelt abspalten. Eine Notfallreaktion des Körpers, die zunächst sinnvoll und wichtig ist, langfristig aber die Lebensqualität beeinträchtigt.

In einer Psychotherapie lernen Betroffene, wieder Zugang zu ihren Gefühlen zu bekommen und konstruktiv damit umzugehen. "Ein Trauma kann man nicht auslöschen", sagt die Referentin. "Aber mithilfe einer Psychotherapie lernen Betroffene, mit den Folgen umzugehen."

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