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Dr. Esther Sühling, Psychiaterin und Psychotherapeutin (VT), Laer
Pfarrerin Dagmar Spelsberg-Sühling, Beauftragte für Spiritualität und geistliches Leben im ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken

Fördert Religion den Narzissmus?

Menschen entwickeln sich und haben ihre Einstellungen und Werte auf der Matrize von Erziehung und auch Religion. Jahrhundertelang war auch ein Bild von Gott, einem "Gottvater", in den Kirchen verbreitet, das narzisstische Züge trägt: Alles sollte sich um IHN drehen, man durfte keine anderen Götter neben ihm haben, wenn man IHM nicht gehorchte, würde man bestraft, spätestens beim jüngsten Gericht. Die Menschen seien alle sündig und von Gottes Gnade abhängig. Etc. Die Vorstellung eines narzisstischen Gottes fördert eigenen Narzissmus oder die andere Seite des Narzissmus: Ich bin besonders, weil ich so demütig, so bescheiden, so gehorsam bin. (we become like the god we adore (Linn et.al.))

In der Therapie kann es hilfreich sein, dass Patienten Zugang zu ihren Gottesbildern haben, um dysfunktionale Gottesbilder thematisieren zu können und Alternativen erarbeiten zu können. Dies ist eine Möglichkeit, mit Narzissmus auf der Matrize der Glaubensvorstellungen zu arbeiten. In dem Workshop gibt es neben Informationen und Übungen einen Platz für Erfahrungsaustausch.

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